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Futterpflanzen – Im Sommer

Hier ist an erster Stelle die Hagebutte, also der fleischige Blütenbecher der Wildrosen, zu nennen. Einige der Rosen blühen sehr früh und tragen daher auch schon sehr zeitig im Sommer die ersten Hagebutten. Auch diese müssen nicht unbedingt rot ausgefärbt sein, sondern können den Papageien schon im grünen Zustand angeboten werden, wobei aber darauf zu achten ist, dass die Blütenbecher ausgebildete Nüsschen enthalten. Sehr viele Papageien lieben Hagebutten und verschlingen Sie in großer Stückzahl.

Damit Sie sich nur von diesen Hagebutten ernähren, sollten Sie immer nur einige pro Tag erhalten. Zur Aufzuchtszeit kann die Dosis natürlich erhöht werden. Hagebutten eignen sich zum einfrieren und können daher ganzjährig angeboten werden. Auch hier gilt die Divise, keine Früchte von Pflanzen, die an stark befahrenen Straßen stehen und die nicht mit Pflanzenschutzmitteln bearbeitet wurden.

Die häufig als Vogelfutter aufgeführten Futterpflanzen wie Vogelmiere oder auch Löwenzahn sind in den Sommermonaten nicht immer oder nur in geringem Umfang zu finden. Wer möchte, kann auch den Samen sammeln und im eigenen Garten aussäen. Aber gerade im Sommer ist man nicht unbedingt auf Vogelmiere und Löwenzahn angewiesen. Denn es gedeihen zu dieser Zeit sehr viele Wildgräser und andere Pflanzen. Die Samen der Wildgräser eignen sich ebenfalls als Futter und dies besonders im halbreifem Zustand. Da unsere Einheimischen Gräser keine Giftstoffe enthalten, können Sie bedenkenlos verfüttert werden.

Weizen und Hafer eignen sich ebenfalls zur Fütterung. Auch hier sollten die Samen zwar schon gut ausgebildet, aber noch nicht hart sein, also im „milchigem“ Zustand. Diese können im Gefrierschrank eingefroren werden, was für einige Züchter sehr interessant ist.

Folgende Pflanzen eignen sich noch als Nahrungsmittel für Papageien:

  • das Hirtentäschelkraut
  • die Melde
  • den Spitz- und Breitwegerich
  • den Ampfer, den Rainfarm
  • und viele mehr

Auch die Brennnessel eignet sich sehr gut als Zusatzfutter, allerdings ist es nicht jedermanns Sache, diese zu pflücken. Sie muss vor dem Füttern in sehr kleine Stücke geschnitten werden, damit Sie von den Tieren angenommen werden kann. So angeboten, stellt Sie ein vitamin- und mineralstoffreiches Futter dar.

Quelle: WP-Magazin